TY - BOOK T1 - Nullpunkt und andere Zeitenwenden 70 Jahre deutschsprachige Gegenwartsliteratur : ein Lesebuch für die Sekundarstufe A2 - Erb, Andreas A2 - Krauss, Hannes A2 - Beughold, Anna LA - German PP - Essen PB - Klartext YR - 2015 ED - Revidierte und erweiterte Neuausgabe, 5., erweiterte Neuauflage UL - http://glotrec.wdi-staging.gei.de/cat/Record/gei828174245 AB - Dieses Lesebuch soll Aspekte des literarischen Lebens zwischen ’Nullpunkt’ und ’Wende’ (1945-1990) anschaulich machen. Es enthält Texte, die zeitgeschichtlichen Informationen und Fragestellungen nachgehen. „Aufbauend auf das 1994 erschienene Standardwerk zum Unterricht in der Sekundarstufe II und an Hochschulen, Vom Nullpunkt zur Wende, legen die Herausgeber, beide Literaturwissenschaftler an der Universität Duisburg-Essen, ein Kompendium deutschsprachiger Primärtexte vor. Sie haben dabei einerseits den Umfang um seitdem Erschienenes erweitert und andererseits Texte, die mittlerweile an Relevanz verloren haben, herausgekürzt. Die in dieser Hinsicht durchaus bedeutsame Frage nach dem Kanon tippen sie in ihrer Einleitung leider nur kurz an... Strukturiert ist das Kompendium in die folgenden elf Abschnitte und geht insofern thematisch, sondern chronologisch vor: Trümmerjahre, Erinnern, Wirtschaftswunder, Von der Teilung zur Wiedervereinigung, Macht und Widerstand, Arbeit und Freizeit, Familienbande, Beziehungsweise(n), In Berlin und anderswo, Heimatkunde, Schreiben. Dies gewährleistet eine gewisse Bandbreite. Wie immer bei derartigen Überbegriffen lässt sich allerdings auch hier über die Einordnung streiten... Im Ganzen allerdings ergibt die Auswahl durchaus Sinn. Die Reflexionen über den Schreibprozess beinhalten ein gewohnt (selbst-)ironisches Gedicht Robert Gernhardts wie auch ein kulturpessimistisches von Christoph Meckel. Gerade aber, wenn weniger bekannte Perlen wie Helmut Heißenbüttels „Kalkulation über was alle gewusst haben“, Norbert Hummelts „feldpostkarte“, Klaus Schlesingers „Der Tod meiner Tante“, Alexander Kluges „Pförtls Reise“ oder Julia Francks „Streuselschnecke“ aus dem Kanon gefischt werden, wird deutlich, inwiefern Literatur vermittels fiktionaler Brechung und sprachlicher Ausgestaltung Aspekte wie den blinden Führerglauben, den Alltag des Frontsoldaten, die Schikane durch die Grenzkontrolleure der DDR, die Selbstentfremdung des Arbeiters oder zerrüttete Eltern-Kinder-Beziehungen derart darzustellen vermag, dass den Rezipienten eine differente Sicht auf (mehr oder weniger) bekannte Sachverhalte eröffnet wird“ (literaturkritik.de) NO - "5., erweiterte Neuauflage" - Rückseite der Titelseite NO - Hier auch später erschienene, unveränderte Nachdrucke NO - Auf der Rückseite der Titelseite: 5., erweiterte Neuauflage, November 2015 SN - 3837514862 SN - 9783837514865 KW - Lesebuch KW - Schulbuch ER -