TY - BOOK T1 - Religionskundliches Unterrichtswerk nach den Richtlinien vom 7. Dezember 1926 für die Lehrpläne in evangelischer Religion an den höheren Schulen in Preußen bearbeitet A2 - Kesseler, Kurt A2 - Oppermann, Wilhelm A2 - Oppermann, Wilhelm A2 - Schremmer, Bruno A2 - Schremmer, Bruno A2 - Raffael A2 - Grünewald, Matthias LA - German PP - Leipzig PB - Verlag von Quelle & Meyer YR - 1930 ED - 18. und 19. verbesserte Auflage UL - http://glotrec.wdi-staging.gei.de/cat/Record/gei1167353943 AB - Frontispiz: farbige Darstellung des Gemäldes "Sixtinische Madonna" von Raffael: "Das hochformatige Gemälde zeigt eine Erscheinung von Maria mit dem Jesuskind sowie zwei Heilige und zwei Putti. Ein grüner Vorhang ist links und rechts am Bildrand gerafft und gibt den Blick frei auf eine Wolkenwand, die sich in der Mitte des Bildes in helle Cherubim-Köpfe verwandelt und auch hinter der krummen Vorhangstange über den oberen Rand hinausführt. In der Mitte der Komposition erscheint die Gottesmutter, die das nackte Kind präsentiert, flankiert von den hl. Sixtus und Barbara. Der hl. Sixtus ist der Titularheilige der Klosterkirche San Sisto, für die das Werk als Hochaltargemälde bestimmt war. Rechts neben ihm kniet die hl. Barbara mit ihrem Attribut, dem Turm. Beide gehören zu den 14 Nothelfern. Vor allem der hl. Sixtus zeigt sich als Mittler zwischen den Menschen und Maria. Seine Fürbitte gilt den Erkrankten, was er durch seine Gestik und seinen Blick deutlich macht. Seinem hohen Alter ist die hl. Barbara als junge Frau entgegengestellt, womit Raffael vermutlich beide Geschlechter und alle Altersstufen ansprechen wollte. Maria schreitet über die Wolken (oder ist zumindest im Kontrapost gegeben). Mit den beiden Heiligen bildet ihre hochaufgerichtete Gestalt ein Dreieck. Damit wird die „Sixtinische Madonna“ zu einem Paradebeispiel für die von Leonardo da Vinci erfundene Dreieckskomposition, welche die Hochrenaissance kennzeichnet. Die „Sixtinische Madonna“ hat ihren Namen vom hl. Sixtus. Die Tiara (Papstkrone) im Vordergrund zeigt eine goldene Eichel an ihrer Spitze. Das gleiche Motiv findet man auch in Form von Eichenlaub auf dem Pluviale. Damit verweist Raffael auf das Familienwappen der Rovere (ital. Eiche), jenem Geschlecht, aus dem der Auftraggeber der „Sixtinischen Madonna“, Papst Julius II., stammte. Zugleich zeugt die Wahl dieses Heiligen auch davon, dass der aktuelle Papst auf seinen Onkelt, Papst Sixtus IV., hinweisen wollte." (https://artinwords.de/raffael/raffael-sixtinische-madonna/) AB - Weitere farbliche Darstellung zwischen Seite 72 und 73: "Maria mit dem Kinde" (Isenheimer Altar in Colmar/Kolmar) von Matthias Grünewald: Szene in freier Natur, in der Mitte Maria in rotem Gewand mit grünem Umhang und Heiligenschein sitzend, ihr Kind mit beiden Händen haltend, links oben Sonne, im Hintergrund Landschaft mit Kloster und Bergen NO - "Der erste Hauptteil des Buches will der Einführung in das Bibellesen von Klasse Quarta an dienen." - "Der zweite Hauptteil des Bandes ist für den kirchengeschichtlichen Unterricht in Tertia und Untersekunda bestimmt." ("Aus dem Vorwort zur neunten Auflage", Seite III) NO - Zeittafel: Seite 258-260 NO - Kartentitel: "Vorderasien", "Palästina zur Zeit Christi " mit Nebenkarten "Palästina z. Zeit d. Könige" und "Jerusalem", "Zur alten Kirchengeschichte" (Reisen des Apostels Paulus) KW - Schulbuch ER -